Kommentar von Alfred Mechtersheimer zu dem Massenmord in Norwegen

Multikulti-Opfer in Norwegen

Über das Verbrechen des norwegischen Fanatikers Anders Behring Breivik wird unendlich viel geredet und geschrieben. Weil viele Politiker und Journalisten vermutlich wissen, daß sie irgendwie mitschuldig sind, führen sie Eiertänze auf und fordern noch mehr von dem, was die Katastrophe mit herbeigeführt hat: Multikulti, staatliche Repression, eingeschränkte Freiheit, mehr Zensur, Kampf gegen den „Rechtsextremismus“, stärkere Zuwanderung und intensivere Globalisierung.

Ethnische Pluralität mündet früher oder später in Krieg und Terror. Vor allem in Verbindung mit anderen Faktoren entstehen die grausamsten Übergriffe. Entscheidend ist das zwanghafte Zusammenleben von Menschen, die nicht zusammen gehören. Das sind zum einen historische multikulturelle Staaten wie Jugoslawien oder die Sowjetunion oder eine massenhafte Zuwanderung wie sie die europäischen Länder seit Jahrzehnten erleiden.

Es ist kein Geheimnis, daß viele Bürger die kulturfremde Zuwanderung als kollektive und persönliche Bedrohung und Verletzung empfinden und die Faust in der Tasche ballen. Der Protest gegen die Zuwanderung äußert sich auch in einer wachsenden Ablehnung jener Politik, die die eigenen Interessen nicht vertritt. Dies scheint in Deutschland besonders ausgeprägt zu sein; in vielen anderen europäischen Staaten stärkt der Protest rechte und rechtspopulistische Parteien.

Der Psychopath Breivik ist deshalb ein besonders widerwärtiger Verbrecher, weil er unschuldige Opfer der ideologischen Verblendung ermordet hat, und nicht diejenigen politisch ins Visier genommen hat, die den multikulturellen Wahnsinn in Norwegen systematisch herbeigeführt haben.

Jetzt werden die Toten politisch mißbraucht und zu Opfern eines angeblichen „Rechtsextremisten“ gemacht, der sich in seinem „Manifest“ bekennt als Israel-Fan, Churchill-Verehrer, Freimaurer und den westlichen Ländern empfiehlt, die Beneš-Dekrete als Vorbild für den Umgang mit den Zuwanderern zu nutzen.

Der Massenmord in Norwegen ist eine Randerscheinung der globalen strukturellen Gewalt, die derzeit in Ostafrika ihre größten Opfer fordert. Verursacher ist eine unmenschliche Politik unter dem Diktat des globalen Finanzkapitals. Aber der Niedergang von internationalistischen Organisationen wie USA und EU und der Aufstieg der nationalen Kräfte in Europa wird weiter fortschreiten.    A. M.

Dieser Beitrag wurde unter Muslime veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.